Behandlung von Patienten mit Zahnarztangst

Unser klarer Anspruch ist es, Ihnen Ihre Ängste durch positive Erfahrungen zu nehmen. Es ist uns besonders wichtig, dass Sie sich wohl fühlen und sich die Zeit nehmen dürfen, die Sie brauchen. Jeder Patient wird bei uns individuell beraten und versorgt, denn er ist und bleibt für uns in erster Linie Mensch.

Erzählen Sie uns in Ruhe und entspannter Atmosphäre von Ihren Erfahrungen und Ängsten. Wir informieren Sie anschließend über alle Möglichkeiten der Therapie und Behandlung. Dabei gibt uns die moderne Zahnmedizin viele erprobte Mittel und Verfahren an die Hand, die wir Ihnen gerne ausführlich vorstellen. In einer Eingangsuntersuchung wird dann festgestellt, ob und was für eine Behandlung nötig ist.

In weiterer Absprache mit Ihnen wird im Folgetermin die nötige Versorgung geleistet. Je nach Umfang und Angstzustand bieten wir Ihnen verschiedene Verfahren an, die alle schmerzfrei sind. Angefangen von örtlicher Betäubung bis hin zur zentralen Anästhesie über eine Vollnarkose. Profitieren Sie in unserer Praxis von den speziell für Zahnarztangst geschulten Zahnärzten, die über jahrelange Erfahrung verfügen und entsprechend gut auf Sie eingehen können.

Die Angst vor Zahnbehandlungen ist heilbar. Das befreiende Gefühl und die von den Schultern fallende Last sind unbeschreiblich – Der Gewinn an Selbstwertgefühl und die Möglichkeit wieder unbeschwert Lachen zu können ein unschätzbarer Sieg.

Keine Angst vor dem Zahnarzt

Wie entsteht Zahnarztangst?

  • Traumatische Erfahrungen
  • Nicht kindgerechte Behandlungen im frühen Alter
  • Ungenügende lokale Betäubung
  • Übernommene Erfahrungen aus Erzählungen
  • Andere, zahnarztfremde Ursachen

Zahnarztangst entsteht meist schon früh im Leben.
Sie kann, muss aber nicht zwangsläufig mit unangenehmen Erfahrungen im Zusammenhang stehen. Häufig sind traumatische Erfahrungen aus der Kindheit verantwortlich für eine Zahnarztphobie. Der behandelnde Zahnarzt hatte die speziellen Bedürfnisse von Kindern unter Umständen nicht berücksichtigt. Doch gerade Kinder benötigen viel Einfühlsamkeit, Lächeln und Sympathie, um Vertrauen aufzubauen und ggf. mit leichten Schmerzen umgehen zu können. Wird die Behandlung beim Zahnarzt zu schnell und mit mangelnder Empathie durchgeführt, bekommen Kinder schnell das Gefühl, die Kontrolle über die Situation zu verlieren. Dies kann dann zu einem Traumata bis hin zur Zahnarztangst führen.

 

Wie entsteht ZahnarztangstAuch die Entstehung anderer Phobien wie die Angst vor Spritzen ist möglich. Wird diese Erfahrung sehr früh durchlebt, liegt beim Patienten nicht einmal die bewusste Erinnerung daran vor. Aber auch spätere, missglückte Zahnbehandlungen oder unzureichende Betäubungen können für die Entstehung von Zahnarztangst verantwortlich sein.

Zudem kann die Ursache einer Zahnarztphobie in übernommenen Erfahrungen und Erzählungen anderer Menschen versteckt liegen. So wie Menschen eine unbegründete Angst vor Haien allein durch das Anschauen von bestimmten Filmen und Dokumentarfilmen bekommen, so können andere Menschen Angst vor dem Zahnarzt aufgrund erzählter traumatischer Erfahrungen anderer Leute bekommen!

Man sollte sich ebenfalls darüber im Klaren sein, dass die Ursache einer Dentalphobie nicht immer direkt mit einem Zahnarzt oder einer schlechten Erfahrung beim Zahnarzt in Verbindung steht. Manchmal bedingen andere traumatische Erfahrungen wie Gewalterfahrungen oder sexueller Missbrauch eine Dentalphobie. Auch wirken andere Ängste wie Spritzenangst (Angst vor der Betäubungsspritze), eine allgemeine Angst vor Schmerzen, Angst vor Kontrollverlust oder weitere unbestimmte Ängste und Phobien auf die Entstehung von Zahnarztangst ein.

Welche Folgen hat Zahnarztangst?

Die Folgen einer Zahnarztphobie dürfen nicht unterschätzt werden. Aus Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt schieben Betroffene dringend notwendige Behandlungen immer weiter hinaus. Aus einer leicht zu behandelnden Entzündung oder Karies entstehen so weitreichende Zahnerkrankungen, die irgendwann nur noch mit einer umfassenden Sanierung in den Griff bekommen werden können. Das kann und sollte auf jeden Fall vermieden werden!

Neben weitreichendem Kariesbefall und fortgeschrittener Parodontitis, die unbehandelt zum Zahnausfall führt, leiden Angstpatienten häufig auch unter massiven sozialen Beeinträchtigungen. Sie trauen sich nicht mehr zu lächeln, da sie Angst davor haben, die von Karies angegriffenen Zähne zu zeigen. Zudem entwickelt sich parallel oft ein starker Mundgeruch, der eine soziale Abgrenzung weiter verstärkt. Letztendlich isolieren sich Angstpatienten selbst. Ihr Selbstbewusstsein und ihr Selbstbild leiden – und das oft über Jahre.

Angstpatienten sind in einem Teufelskreis gefangen, aus dem der Ausbruch immer schwerer fällt, je mehr Zeit verstreicht. Umso stärker die Zahnschmerzen oder ästhetischen Makel an den eigenen Zähnen werden, desto größer wird die Angst vor dem Zahnarztbesuch. Je früher Sie sich daraus befreien, desto leichter wird die Behandlung! Sollten auch Sie unter einer Zahnarztphobie leiden, scheuen Sie sich nicht auf fremde Hilfe zurückzugreifen. Bitten Sie Freunde, Bekannte oder psychologische Beratungsstellen um Rückhalt, wenn Sie sich nicht trauen direkt beim Zahnarzt anzurufen.

Mann mit zahnarztangst

Wie lässt sich Zahnarztangst überwinden?

Keine Angst vor der Zahnarztangst! Eine Zahnarztphobie lässt sich gut wieder in den Griff kriegen.

Der erste Schritt für Angstpatienten ist, sich die Angst einzugestehen und der Wunsch, etwas dagegen zu unternehmen. Im Anschluss geht es darum, mit einem Zahnarzt der Wahl über die eigenen Ängste zu sprechen und sich umfassend über eine mögliche Behandlung zu informieren. An diesem Punkt wird lediglich gesprochen. Als Patient können Sie sich dementsprechend entspannen und Ihren Zahnarzt erstmal in Ruhe kennenlernen.

Ist Ihre Angst so groß, dass Sie sich schon vor einem reinen Beratungstermin scheuen, nehmen Sie psychotherapeutische Hilfe in Anspruch und sprechen Sie auch mit Freunden und Familie. Alternativ können Hypnose-, oder kognitive Verhaltenstherapien zur Vorbereitung für den ersten Zahnarztbesuch helfen.

Bei einer Zahnbehandlung gibt es mehrere Möglichkeiten mit der Zahnarztangst umzugehen. Neben mehreren Entspannungstechniken steht dem Angstpatienten auch eine Behandlung im sogenannten Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose offen. Eine Vollnarkose ist allerdings nur bei sehr schweren oder in dringenden Fällen zu empfehlen, da die Ursache der Angst nicht bekämpft wird und eine Vollnarkose auch mit einem gewissen Restrisiko behaftet ist. Der Dämmerschlaf ist eine sanftere Betäubungsmethode, bei der man noch ansprechbar bleibt und eigenständig atmet. Sie ist eine sanfte Alternative zur Vollnarkose.

Leichtere, weniger umfangreiche Behandlungen lassen sich für Angstpatienten in der Regel hervorragend auch mittels örtlicher Betäubung durchführen. Der große Vorteil bei einer örtlichen Betäubung ist, dass man die Zahnarztphobie so aktiv angeht.

Wer kann bei Zahnarztangst helfen?

Vorab: Sie sind nicht alleine. Viele Menschen leiden unter Zahnarztangst.
Der Grund dafür liegt nicht nur in den weiter oben angesprochenen Ursachen. Die Angst davor, jemanden mit spitzen Gegenständen oder Bohrern im eigenen Mund arbeiten zu lassen, ist verständlich und zu einem gewissen Grad auch normal. Informieren Sie sich ruhig im Internet und suchen Sie nach Gleichgesinnten. Von persönlichen Erfahrungen von anderen Menschen zu lesen und zu hören relativiert die eigene Angst und hilft bei der aktiven Bewältigung der Dentalphobie.

Vertrauen Sie sich an.
Sprechen Sie mit Bekannten, Freunden oder Familie über das Problem. Zu empfehlen sind auch professionelle Ansprechpartner wie z.B. ihr Hausarzt oder ausgebildete Berater in psychologischen Beratungsstellen. Eine weitere Möglichkeit sind Therapeuten und Berater, die speziell zum Thema Angstbewältigung geschult sind. Neben kognitiven Verhaltenstherapien, stehen gut erprobte Methoden wie NLP (Neurolinguistisches Programmieren) oder Hypnose zur Auswahl.

Glücklich nach Zahnbehandlung bei ZahanrztangstNatürlich können und dürfen Sie auch einfach bei uns in der Zahnarztpraxis anrufen und sich vorerst telefonisch beraten lassen. Lassen Sie sich anschließend einfach einen Termin zu einem unverbindlichen Gespräch mit dem Zahnarzt geben und nutzen Sie die Möglichkeit persönlich und in Ruhe mit dem Arzt zu reden und sich ausführlich beraten und informieren zu lassen. Wir sind immer für Sie da. Nehmen Sie jetzt unverbindlich Kontakt auf und lernen Sie uns kennen!