Zahnimplantate – Was ist denn das?

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die im Kiefer eingesetzt wird. Es hat in der Regel die Form einer Schraube und besteht aus Titan oder einem Titanverbundmaterial. Auf das Implantat wird nach der Ausheilung ein Zahnaufbau gesetzt, der dann als Zahnkrone oder Brücke dient. Diese Art von Zahnimplantaten werden zweiteilige Implantate genannt und sind die Regel. Einteilige Implantate (Implantat + Aufbau) kommen eher selten zum Einsatz, da es hier zu Problemen in der Ausheilung und auch zu einer nicht korrigierbaren Fehlbelastung kommen kann, bei der man das ganze Implantat tauschen müsste, anstatt nur den Aufbau zu wechseln.

Das verwendete Material Titan wird sehr gut vom Körper aufgenommen und verhält sich biologisch neutral. Nach der Einsetzung in den Kiefer kommt es zu einer sogenannten Osseointegration, d.h. das Implantat wird im Kieferknochen eingebunden, wodurch ein besonders fester Halt entsteht. Zahnimplantate werden bereits seit über 50 Jahren erfolgreich eingesetzt. Die entsprechende Einsetztechnik wurde in der Zeit immer weiter perfektioniert. So ist der Langzeiterfolg ebenfalls sehr gut. Immerhin sitzen rund 90 Prozent noch nach 10 Jahren fest im Kiefer. Alternativ zu Titan oder Titanverbundmaterialien gibt es für einige Spezialfälle übrigens auch Alternativen aus Zirkondioxid (Ceramic Implantate).

Zur Verankerung von Zahnprothesen stehen des Weiteren sogenannte Mini-Implantate mit besonders kleinem Durchmesser zur Auswahl. Diese sind nur minimal invasiv und können in der Regel sehr schnell eingesetzt werden.

Was sind Zahnimplantate

Bei einem Zahnverlust kommt ein Zahnimplantat einem natürlichen Zahn am nächsten. Um einzelne verlorene Zähne zu ersetzen, bietet sich ein Implantat geradezu an.
Auch wenn die hintersten Zähne in einer Zahnreihe fehlen, ist ein Zahnimplantat unbedingt zu empfehlen, da diese dann als wichtiger Stützzahn für Brücken dienen können. Zahnverlust tritt häufig im mittleren bis späteren Alter auf. Vor allen Dingen, wenn die Zahnpflege oder halbjährliche professionelle Zahnreinigung vernachlässigt wurde. Konkrete Ursachen für einen Zahnverlust können Karies, Parodontitis oder Zahnbetterkrankungen sein. Bei Parodontitis muss diese jedoch erstmal ausgeheilt sein, bevor man ein Implantat setzen kann.

Zahnimplantate können auch noch Jahre nach dem Zahnverlust und auch im fortgeschritten Alter gesetzt werden. Meistens muss die Behandlung dann mit einem vorherigen Knochenaufbau ergänzt werden, der sich heutzutage jedoch sehr gut steuern lässt. Wenn nur noch wenige Zähne oder gar keine Zähne mehr vorhanden sind, dann sind Implantate als Stützzähne für Prothesen oder Brücken eine absolut empfehlenswerte Methode, um ein natürliches Kauvermögen wieder herzustellen. Für die feste Verankerung von Prothesen bei einem zahnlosen Unter- und/oder Oberkiefer bietet sich das All-On-4-System an. Hierbei werden im Unter- und/oder Oberkiefer jeweils 4 Zahnimplantate eingesetzt, welche die Prothese sicher halten, so dass man innerhalb kürzester Zeit einen voll belastbaren Zahnersatz erhält.

Bei einem Zahnverlust kommt ein Zahnimplantat einem natürlichen Zahn am nächsten. Um einzelne verlorene Zähne zu ersetzen, bietet sich ein Implantat geradezu an.
Auch wenn die hintersten Zähne in einer Zahnreihe fehlen, ist ein Zahnimplantat unbedingt zu empfehlen, da diese dann als wichtiger Stützzahn für Brücken dienen können. Zahnverlust tritt häufig im mittleren bis späteren Alter auf. Vor allen Dingen, wenn die Zahnpflege oder halbjährliche professionelle Zahnreinigung vernachlässigt wurde. Konkrete Ursachen für einen Zahnverlust können Karies, Parodontitis oder Zahnbetterkrankungen sein. Bei Parodontitis muss diese jedoch erstmal ausgeheilt sein, bevor man ein Implantat setzen kann.

Zahnimplantate können auch noch Jahre nach dem Zahnverlust und auch im fortgeschritten Alter gesetzt werden. Meistens muss die Behandlung dann mit einem vorherigen Knochenaufbau ergänzt werden, der sich heutzutage jedoch sehr gut steuern lässt. Wenn nur noch wenige Zähne oder gar keine Zähne mehr vorhanden sind, dann sind Implantate als Stützzähne für Prothesen oder Brücken eine absolut empfehlenswerte Methode, um ein natürliches Kauvermögen wieder herzustellen. Für die feste Verankerung von Prothesen bei einem zahnlosen Unter- und/oder Oberkiefer bietet sich das All-On-4-System an. Hierbei werden im Unter- und/oder Oberkiefer jeweils 4 Zahnimplantate eingesetzt, welche die Prothese sicher halten, so dass man innerhalb kürzester Zeit einen voll belastbaren Zahnersatz erhält.

Bei richtiger Zahnpflege kann ein Implantat so lange wie ein natürlicher Zahn halten.
Langzeitstudien zeigen, dass bei einer richtig durchgeführten Einsetzung und guten Verankerung im Kiefer der künstliche Zahnersatz leicht zehn bis zwanzig Jahre hält. Kein anderer Zahnersatz ist so haltbar.

Doch natürlich kommt es in puncto Haltbarkeit nach wie vor auf eine gute Zahnpflege an. Dazu gehört nicht nur das zweimalige Zähneputzen pro Tag, sondern auch die halbjährlich empfohlene professionelle Zahnreinigung.

Ein vorzeitiger Implantatsverlust droht bei Entzündungen des Knochengewebes. Diese lässt sich meistens jedoch durch eine direkte Behandlung in den Griff kriegen. In wenigen Fällen kann die eingesetzte künstliche Zahnwurzel in der Heilungsphase nach der Einsetzung verloren gehen. Auch starkes Rauchen ist ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor. Vor allen Dingen in der Heilungsphase sollte dringend vom Rauchen abgesehen werden, da Giftstoffe in die frische Wunde gelangen können, die Durchblutung gestört wird und das Zahnfleisch in dieser Phase eher zu Entzündungen neigt.

  • Anamnese, ausführliche Beratung und genauer Kostenvoranschlag
  • Klärung ob vorab eine Parodontitisbehandlung oder Zahnsanierung nötig ist
  • Prüfung, ob ein Knochenaufbau erforderlich ist
  • Ambulantes, schmerzfreies Einsetzen des Implantates
  • Ausheilung des Zahnimplantats über 2-3 Monate
  • Einsetzen des Zahnaufbaus (Krone, Brücke oder Prothese)

Als Erstes wird eine umfassende Voruntersuchung und Erhebung der Krankengeschichte durchgeführt. Eine ausführliche Beratung, in der dem Patienten alle Möglichkeiten und Alternativen erläutert werden, ist für uns genauso selbstverständlich wie ein genauer, transparenter Kostenvoranschlag.

Untersucht wird auch die direkte Machbarkeit. Für die Einsetzung einer künstlichen Zahnkrone müssen gewisse Gegebenheiten vorherrschen. Der Kieferknochen muss an der entsprechenden Stelle von ausreichender Dicke und Stärke sein und es darf auch keine aktuelle Parodontitis bestehen. Sollte es an irgendeiner Stelle zu einer Kontraindikation kommen, wird diese als erstes behandelt. Ist der Kieferknochen z.B. zu dünn, kann man auf eine bewährte Behandlung zum Knochenaufbau zurückgreifen. Zeitnah vor der Implantation muss zudem immer eine professionelle Zahnreinigung erfolgen.

Sobald alle Zeichen auf grün stehen, kann die Einsetzung der künstlichen Zahnwurzel erfolgen. Dies geschieht in der Regel ambulant mit örtlicher Betäubung innerhalb von einer halbe Stunde bis Stunde. Das Einsetzen ist schmerzfrei. Ein Spezialbohrer schafft im Kiefer die genau passende Bohrung, in der das Implantat dann eingesetzt wird. Nach dem Einsetzen wird das Zahnfleisch vernäht. Nun beginnt die Einheilphase von 2-3 Monaten.

In der Einheilphase verwächst das Implantat mit dem Kieferknochen und erhält damit die gleiche Stabilität wie ein körpereigener Zahn. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, wird der Aufbau als Krone, Brücke oder Prothese aufgesetzt. Die Implantation ist jetzt abgeschlossen.

Um eine mögliche Schwellung zu vermeiden, kühlen sie in den ersten Stunden die Wange mit Kühlbeuteln oder Kühlpacks. Legen Sie dabei aber immer ein dünnes Stück Stoff oder Handtuch zwischen Kühlbeuteln und Haut, damit die Haut nicht unterkühlt wird. Leichte Schmerzen können anfangs auftreten, die allerdings schnell mit einer einfachen Schmerztablette in den Griff zu kriegen sind.

Warten Sie mit dem Essen, bis die Wirkung der Betäubung abgeklungen ist und greifen Sie dann in den ersten Tagen auf gehaltvolle flüssige und breiige Nahrung zurück. Leichte Kost wie gekochtes Gemüse oder Reis ist ebenfalls sehr gut. Verzichten Sie in der ersten Woche bitte auf Kaffee, schwarzen oder grünen Tee, Cola und Alkohol, da diese Getränke ungünstig auf den Heilprozess einwirken und es zudem zu Nachblutungen kommen könnte.

Verzichten Sie ebenfalls auf Nikotin!

Berühren Sie die Wunde so wenig wie möglich. Kauen Sie in den ersten Tagen nicht auf der Wundseite. Beim Thema Zahnpflege achten Sie beim Zähneputzen bitte darauf, dass Sie den Wundbereich bitte in den ersten sieben Tagen aussparen. Die Reinigung des Wundbereiches erfolgt in dieser Zeit mit speziellen Mundspülungen. Vermeiden Sie in jedem Fall den Einsatz von Mundduschen.

Die Fäden werden ungefähr eine Woche nach der Implantation gezogen. Bis dahin sind kleine Blutungen möglich. Wenn die Blutung länger andauert, sollten Sie sich umgehend bei uns melden. Melden Sie sich bitte auch bei anhaltenden Schmerzen oder Fieber oder wenn Sie noch nach 12 Stunden nach dem Eingriff noch ein Taubheitsgefühl verspüren.

Bei den Kosten für Einsetzung eines Implantats kommt es auf viele Faktoren an, die in der Eingangsuntersuchung in der Regel aber alle abgeklärt werden können. Es kommt unter anderem auf das Diagnostikverfahren, die Schwierigkeit des Eingriffes, auf eventuelle Vorbehandlungen wie Knochenaufbau oder Parodontitisbehandlung, auf den Hersteller und auf das verwendete Material an. Natürlich kommt es zudem auch auf die Anzahl der einzusetzenden Implantate an, wobei mit steigender Anzahl auch die relativen Kosten pro einzelnes Implantat fallen.

Fast immer können wir Ihnen verschiedene Modelle anbieten, angefangen von einer preisgünstigen Variante bis hin zu perfektionierten Spitzenmodellen. Gesetzlich versicherte Patienten bekommen von ihrer Krankenkasse Festzuschüsse. Private Krankenversicherungen und Zahnzusatzversicherungen übernehmen einen Teil der Kosten bis hin zu den Gesamtkosten. Die Höhe des jeweiligen Zuschuss muss jeweils vorab individuell abgeklärt werden. Bei uns in der Praxis profitieren Sie vom angeschlossenen Labor, was die Kosten noch einmal senkt.

Informieren Sie sich am besten direkt bei einem Termin mit einem unserer Zahnärzte und lassen Sie sich umfassend über eine mögliche Implantatbehandlung beraten und einen Kostenvoranschlag geben.